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Druckerfunktion

 

Wie funktioniert eigentlich so ein Gerät, und was bitte spielt sich darin ab?

Die wenigsten Nutzer eines Laserdruckers sind informiert wie der Ausdruck eigentlich zustande kommt. Sie wissen meistens wie die Tonerkartusche gewechselt wird und dass hier besondere Vorsicht angesagt ist, da dem Toner gesundheitsgefährdende Wirkungen zugesprochen werden.

Dabei ist längst wissenschaftlich erwiesen, dass Toner lediglich wegen des Feinstaubes, der Toner nun einmal ist, Vorsicht geboten ist. Toner besteht auch nicht aus Kohlenstaub wie viele meinen, es ist ein ganz fein vermahltes Kunstoffgranulat dem ein Schmelzharz beigemischt wird.

Die grundlegenden Bestandteile eines Laserdruckers sind die Phototrommel (Drum), die als Bildnegativ jeweils die zu druckende Seite vorhält, die Aufladeeinheit (Lade-Corona), die eine hohe Spannung an die Bildtrommel legt, die Tonerkartusche bzw. der Tonerbehälter und die Fixiereinheit, die zum gutem Schluss für ein unverwischbares Druckerzeugnis sorgt.

 

 

Hier eine Liste der „Innereien“ eines Laserdruckers

Bild- oder Phototrommel,

Aufladeeinheit,

Abstreifer,

Tonerbehälter;

Umlenkspiegel;

Fixiereinheit,

Resttonerbehälter;

Andruckrollen,

Die obige Liste ist sicherlich nicht vollständig und weicht auch bei diversen Industriedruckern ab, Das Gleiche gilt für Faxgeräte und Kopierer.

 

Wie kommt nun der Ausdruck aufs Papier?

 

I   Die Übertragung

 

Da ein Laserdrucker zu den Seitendruckern gehört, besitzt er im Allgemeinen einen üppig dimensionierten Arbeitsspeicher. Bedenken Sie dass eine DIN A4 Seite bei 600 dpi (dots per inch oder punkte pro inch) Auflösung schon leicht auf 4 MB Datenvolumen (jeder Bildpunkt ist ein bit) kommt. Der Drucker besitzt eine Schnittstelle in der die Daten vom Rechner kommend in Druckersprache umgesetzt werden, danach speichert er diese Informationen in dem o. g. Arbeitsspeicher ab und baut das Bild für eine DIN A4 Seite komplett auf.

 

II Der Druckvorgang

 

Gleichzeitig wird die Bildtrommel durch die Aufladeeinheit mit hoher Spannung negativ geladen. Solange die Trommel in Dunkelheit verbleibt speichert Sie die negative Ladung auf ihrer speziellen Beschichtung. Durch den Laserstrahl, der wiederum von einem rotierenden Spiegel und mehreren Linsen und einem Spiegel (bei den meisten Druckern) umgelenkt wird, werden nun die Bereiche, die später Schwarz sein sollen, belichtet. Dadurch verlieren diese Stellen ihre negative Aufladung und können nun den Toner wie ein Magnet anziehen. Das Papier wird "entladen", exakt der gegenläufige Prozess wie bei der Bildtrommel, und nimmt nun den Toner der Trommel auf. Überschüssiger Toner wird von den Abstreifern von der Trommel entfernt. Damit nun ein dauerhafter Ausdruck auf dem Papier verbleibt, durchläuft dieses noch den Fixierer, eine Heißwalze gekoppelt mit einer Andruckrolle. Bei manchen Druckern ist dies auch sehr gut zu spüren an der Temperatur der Ausdrucke, wenn diese gerade den Drucker verlassen.

 

In der Regel beinhaltet die Tonerkartusche neben dem neuen Toner auch eine neue Fototrommel, Abstreifer und Resttonerbehälter. Somit ist sichergestellt dass beim Tonerwechsel auch diese wichtigen Teile mit ausgetauscht werden.

 

Natürlich gilt das oben geschriebene nicht für alle Laserdrucker, so genannte High Speed Printer, die auf Endlospapier bis zu 60 Seiten pro Minute ausdrucken und Abmessungen von 2,5 x 1,5,x1,5 m haben ist natürlich jedes Teil einzeln vorhanden.

Außerdem sind immer noch Geräte mit Thermotransferdruck und dem entsprechenden Papier vorhanden.

 

In den aktuellen Laser Drucker wird (fast) kein Ozon aus der Luft abgespalten, und somit wesentlich umweltfreundlicher.

LED oder LCD Drucker. Obwohl diese eigentlich keine Laserdrucker mehr sind, benutzen wir umgangssprachlich diese Bezeichnung.


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